Ausrüstung

Papiertaschentücher

Papiertaschentücher sind nicht nur wenn die Nase läuft manchmal Retter in der Not (Stichwort: Fäkalbehelf).

Wechselunterwäsche

Logischerweise sollte ihre Kleidung an die Witterung angepasst sein. Wir empfehlen grundsätzlich, im Sommer wie im Winter, Wechselunterwäsche mitzunehmen, denn gerade auf den Aussichtspunkten wo man sich am längsten aufhält, bläst der Wind meist am stärksten. Vor allem bei feuchten/nassen Füßen wirken trockene Socken wie ein BJ am morgen ;-)

Handy

In der heutigen Zeit ist Gefahr kalkulierbar wie nie, Risiko ein Fremdwort. Dennoch kann es vorkommen das ein Unfall passiert. In diesen Fällen ist es ratsam ein Handy dabei zu haben. In der Regel sollte dies allerdings während der Wanderung ausgeschaltet sein.
FlüssigkeitDer menschliche Körper verliert permanent Flüssigkeit. Selbst im Ruhezustand wird Feuchtigkeit ausgeatmet und für Verdauung und Harnbildung gesammelt und ausgeschieden. Ist der Körper in Bewegung braucht er umso mehr. Daher immer genügend mitnehmen. (ANMERKUNG: Alkohol trocknet den Körper zusätzlich aus!)

Nahrung

Die Erfahrung zeigt, dass ein hungriger Wanderer kein guter Wanderer ist. Der Körper verliert schnell die Lust an der Bewegung wenn er nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Vor allem bei kalter Witterung ist der Nährstoffumsatz erhöht, um den Wärmeverlust auszugleichen. Siehe auch unten.

Schuhwerk

In jedem Fall sollten die Schuhe gut eingelaufen sein, d.h. schon mindestens 40-50km auf dem Buckel haben. Außerdem empfehlen wir das Tragen von eng anliegenden, bequemen Socken und darüber dicke Wollsocken, die den Kontakt zum Schuh herstellen. Die eng anliegenden Socken verhindern/verschieben die Blasenbildung. Doch auch hier muss jeder sein eigenes Rezept entwickeln, da jedes Paar Füße unterschiedliche Bedürfnisse an den Tag legt.

Kleidung (Sommer)

Leichte Kleidung möglichst in hellen Farben, dadurch wird weniger Wärmestrahlung absorbiert. Wichtig bei längeren Aufenthalten in zugigen Gefilden ist auch Wechselwäsche. Allerdings reichen Socken und T-Shirt zum wechseln um Erkältungen vorzubeugen. Vergessen sie auch nicht sich im Sommer einzucremen um sich vor UV-Strahlung zu schützen.

Kleidung (Winter)

Die einzelnen Stücke sollten nicht zu dick sein. Tragen sie lieber mehrere dünne Schichten übereinander, so können sie die Dicke schnell anpassen, damit sie z.B. bei Steigungen nicht ins Schwitzen geraten. Denn das sollten sie bei den meist zugigen Zielen tunlichst vermeiden. Außerdem tragen die Luftschichten zwischen den Kleidungsschichten zur besseren Isolation bei. Achten sie bei Schnee unbedingt auf wasserdichtes imprägniertes Schuhwerk. Wasser sucht sich immer einen Weg und nichts ist unangenehmer als nasse Füße während dem Marsch.

Regenjacke

Nicht nur wenn dicke Wolken am Himmel hängen sollte eine Regenjacke zum Repertoire gehören. Diese sind leicht und nehmen zusammengerollt kaum Platz weg. Sie schützt letztlich auch sehr gut vor Wind.

Medikamente

Blasenpflaster für längere Touren. Auch in den bequemsten Schuhen bilden sich irgendwann Blasen. Diese können zu lebensgefährlichen Infektionen führen, wenn sie nicht angemessen behandelt werden.

Taschenlampe

Längere Touren können sich manchmal ungewollt in die Länge ziehen. In solchen Fällen erweist sich eine Taschenlampe als unschätzbar wertvoll. Nachts dringt selbst bei Vollmond kaum ein Lichtstrahl durch das dichte Blätterdach. Auch haben wir schon die Erfahrung gemacht, dass bei Burgbesichtigungen Höhlen und dunkle Räume nur mit Taschenlampen zu erkunden sind. Auch Türme sind manchmal nur mit künstlicher Lichtquelle zu erklimmen.

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