Vinningen, Obersimten und das Hackmesser

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Beschreibung


Von der Haltestelle gehen wir ein paar Schritte in Richtung Ortsausgang. Zwischen zwei Häusern hindurch führt ein kleiner Feldweg dem wir für hundert Meter folgen. And dessen Ende stoßen wir auf eine Straße („Am Dinschelt“ => allerdings kein Schild zu erkennen!). Wir halten uns rechts und gehen nach wenigen Metern in östlicher Richtung aus dem Dorf auf einem unbefestigten Wiesenweg in Richtung der von weitem schon zu erkennenden Windräder. (Achtung, nicht ganz rechts auf den Weg einbiegen, der führt wieder zurück zur Straße). Wir lassen das Dorf nun schnell hinter uns und genießen die schöne Aussicht auf das wenige Kilometer entfernte Pirmasens aber auch auf das etwas nähere Obersimten, unserem nächsten Ziel. >Ø<

Der Weg beschreibt nach 500 Meter einen markanten Rechtsknick. Nun geht es hoch zur Landstraße. Dieser müssen wir nun linkerhand einige Meter folgen bis wir an die große Straßenkreuzung gelangen (Achtung: auf diesem Teilstück der Tour herrscht viel Verkehr!). Wir überqueren die Landstraße und folgen auf der gegenüberliegenden Seite der Straße in Richtung Hochstellerhof. Nach wenigen Metern können wir auf der rechten Straßenseite den Radweg begehen. Nun geht es mit mäßiger Steigung bergauf bis wir an eine Anhöhe gelangen. Am Radweg ist eine Sitzgruppe installiert die zum Verweilen einlädt. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf Vinningen, den südwestlichen Wasgau, Pirmasens, die Sickinger Höhe und an klaren Tagen sogar bis auf den Potzberg. >Ø<

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht’s nun auf einem Feldweg weiter dem wir zielstrebig nach Obersimten folgen. Die vier Windräder werden von uns als nicht störend empfunden. Fast während der gesamten Strecke haben wir eine tolle Aussicht nach West, Nord und Ost. Wir blicken auf die Dörfer der Hackmesserseite, jener pfälzischen Region, in welcher der Atem der französischen Revolution im 18. Jahrhundert zuerst zu verspüren war, schlossen sich doch zahlreich dieser Dörfer freiwillig Frankreich an. Der Weg beschreibt nach 500 Metern einen Linksknick, wenige Meter später halten wir uns rechts und wandern immer geradeaus auf Obersimten zu. Am Obersimter Sportplatz biegen wir rechts auf die kleine Fahrstraße ein. In Höhe des Parkplatzes biegen wir links in die Straße ein und erreichen so den Ort. Nun geht es durch die Straße „Am Willerwald“ weiter Richtung Norden. Nach 500 Meter treffen wir auf die erste Wandermarkierung, den Naturfreundewanderweg (NFW) dem wir nun rechterhand steil bergab in die Wasgaustraße folgen. Die Straße endet nach nur einer Minute. Nun geht es kurz über einen breiten Feldweg. Am Waldrand wird der Weg schlecht (durch Erosion) bleibt aber dennoch einigermaßen begehbar. Es geht nun steil bergab. Nach 200 Metern halten wir uns scharf rechts um kurz darauf wieder links bergab zu gehen. Der Weg ist nun breit und befestigt. Nach weiteren hundert Metern müssen wir uns noch einmal scharf rechts halten. Wir verlassen nun den NFW und gehen einen breiten Weg bergab bis wir die Talsohle des Gersbachtals erreichen. >Ø<

Hier stoßen wir auf einen breiten Waldweg mit der Markierung rot-weißer Balken welchem wir in der gleichen Richtung folgen. Wir stoßen nun auf den Gersbachtalweiher und wandern über den Damm des Stausees. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Schutzhütte die schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Wir gönnen uns an diesem ruhigen Ort aber dennoch eine Pause denn seit Beginn der Wanderung sind wir nun schon eine Stunde unterwegs. >Ø<

Im Rücken der Schutzhütte befindet sich das mehrstufige Teufelsfelsmassiv. Dieses können wir ganz leicht über einen kleinen Pfad erreichen (wenige Meter nach der Schutzhütte ausgeschildert). Das Massiv selbst wird von zahlreichen kleinen Kaskaden durchzogen. Stege wechseln von einer Schluchtseite auf die gegenüberliegende und wieder zurück. Hier bekommt man schnell das gewisse alpine Feeling. Wir gehen so lange weiter bis wir auf einen kleinen gefassten Brunnen stoßen. Von dort gehen wir den gleichen Weg wieder zurück ins Tal. Das ist nicht die schlechteste Option, denn nach dem Brunnen gibt es nichts mehr zu sehen und der Weg zurück ist allemal interessanter als alle umliegenden Wege und Pfade. Im Tal angekommen gehen wir mit dem rot-weißen Balken wieder zurück in Richtung Obersimten. Allerdings gehen wir nicht ganz den gleichen Weg zurück, wir wollen zuerst ans Naturfreundehaus der OG Niedersimten wandern. Hierzu folgen wir einfach dem breiten Waldweg mit der Markierung rot-weißer Balken talabwärts an einem kleinen Weiher vorbei (Wer will kann auch den Wanderweg auf der gegenüberliegenden Talseite benutzen => er stößt am Naturfreundehaus wieder auf den markierten Weg). Am Naturfreundehaus kann - wenn nötig - der noch nicht ganz so müde Laib mit Speis’ und Trank genährt werden. Wer hier Kräfte sammelt ist gut beraten denn vom Naturfreundehaus wandern wir nun wieder zurück nach Obersimten. Wir queren hierzu die Wiese vor dem Naturfreundehaus und erreichen auf der gegenüberliegenden Seite den Waldrand. Mit dem NFW geht es nun über mehrere Serpentinen steil bergauf durch einen dichten Tannenwald. Wo der Weg aus dem Tannenwald austritt (wir sind aber immer noch im Wald) halten wir uns mit der Markierung NFW links und folgen dem gleichen Weg zurück nach Obersimten. Oben angekommen biegen wir wieder in die Straße „Am Willerwald“ ein, allerdings nach Norden (rechts). An der Parkanlage führt der eigentliche NFW linkerhand in den Ort. Wir halten uns geradeaus und gelangen so auf eine kleine geteerte Straße die uns in nördlicher Richtung am Ortrand von Obersimten vorbei führt. Wir wählen bewusst diesen Weg hat man doch immer eine schöne Sicht auf den auf der gegenüberliegenden Bergseite befindlichen Pirmasenser Ortsteil Erlenbrunn und Pirmasens selbst. Am Ende der kleinen Straße stoßen wir im Wendehammer auf eine größere Straße (Hirtenstraße) der wir linkerhand bergab folgen. Am Ende der Hirtenstraße gelangen wir auf die Hauptstraße an welcher wir auch wieder auf den Naturfreundewanderweg (sowie den Westpfalzrundwanderweg => sofern die Markierung noch existiert) stoßen. Wir folgen der Hauptstraße aus dem Ort in Richtung Niedersimten und queren die Umgehungsstraße in Höhe der Kreuzung. Auf der anderen Seite gelangen wir auf einen Feldweg der uns direkt an den Waldrand führt. Am Waldrand halten wir uns gerade aus und wandern mit einem unbefestigten Weg bergab. Dort wo es geradeaus nicht mehr weiter geht halten wir uns 2x rechts (quasi Umkehr), kurz darauf geht ein kleiner Pfad wieder linkerhand talwärts. Am Ende des Pfades stoßen wir auf das Felsalbetal welches nach dem gleichnamigen Bach benannt wurde. Wir queren den Bach und gelangen dadurch an die Rehmühle. Im Gebäude der ehemaligen Mühle ist heute eine Gaststätte untergebracht. Der Biergarten am kleinen Ententeich ist recht anmutig anzuschauen und wer möchte kann hier gut verschnaufen. Bis zur Rehmühle sind wir seit Beginn der Wanderung rund 1 ¾ Stunden unterwegs.

Bei der Rehmühle treffen wir wieder auf die Wandermarkierung rot-weißer Balken (siehe auch Anmerkung) welcher wir nun in südwestlicher Richtung (Schild: Schelermühle / Eichelsbacher Mühle) folgen. Wenige Meter nach dem Ententeich verlassen wir den Hauptwanderweg in Höhe des Schildes „Wasserschutzgebiet“. Wir halten uns links und queren die Felsalbe. Anschließend nehmen wir an der ersten Weggabelung den rechten Weg der im Tal verbleibt. Wenige Schritte darauf halten wir uns wieder rechts und bleiben auf einem unbefestigten Wiesenweg im Tal wodurch wir an den Fuß der Kälberklamm gelangen (wenn man an der zweiten Weggabelung links geht kommt man auch zur Kälberklamm, allerdings verpasst man dadurch den wunderschönen Klammaufstieg). Der Weg ist hier eigentlich mit der „1“ markiert, diese kann man allerdings nur schlecht erkennen. Wenn wir vor der Klamm stehen erkennen wir an der rechten Seite einen Weg der uns jäh bergauf ans Ende dieser wunderbaren Schlucht führt. Auch die Kälberklamm beherbergt ein kleines Rinnsal welches mehrmals den Hauch eines kleinen Wasserfalls vermuten lässt. >Ø<

Nachdem wir das Ende erreicht haben gehen wir rechterhand weiter und halten uns an der darauf folgenden Weggabelung wieder rechts. Der folgende Wegabschnitt ist wohl einer der schlechtesten dieser Wanderung, aber er führt uns auf direktem Weg bergab zur Schelermühle. >Ø<

An der einstigen Mühle angekommen orientieren wir uns wieder an der Wandermarkierung rot-weißer Balken. Nun geht es in Richtung Eichelsbacher Mühle weiter. Der Talweg wechselt nach wenigen Metern auf einen etwas höher gelegenen Waldweg. Dort halten wir uns direkt rechts und folgen ohne Markierung und Beschilderung einem weiteren Waldweg bergauf in Richtung Winzeln. Nach 500 Meter erreichen wir den Waldrand. Der anfangs steile Weg wird zusehends flacher. Vor unseren Augen tut sich das Zentrallager der Wasgau AG auf, welches die schöne Aussicht auf die umliegenden Orte ein wenig trübt. Intuitiv wählen wir unseren Weg in Richtung dieses Zentrallagers und gelangen dadurch auf eine Kreisstraße. Dieser folgen wir in nordöstlicher Richtung Stadteinwärts. Am Ende der Straße queren wir die breite Landsraße und stoßen auf der gegenüberliegenden Seite auf die Wandermarkierung „blau-weißer Balken“. Dieser folgen wir nun über ein geteertes Sträßchen in Richtung Winzeln. Unser Weg führt nun durch diesen Pirmasenser Ortsteil vorbei am Kindergarten, am Hotel und Sportplatz bis wir die Stockwaldhütte der PWV OG Winzeln erreichen (Straßen: Luitpoldstraße anschließend „Am Stockwald“). Die bewirtschaftete Stockwaldhütte haben wir nach einer dreistündigen Wanderzeit erreicht. >Ø<

Einkehren kann man auf der Stockwaldhütte ziemlich gut doch vermissen wir ein wenig den Hüttencharme. Daher geht’s mal wieder direkt weiter in Richtung Gersbach, einem weiteren Pirmasenser Ortsteil. Weiterhin folgen wir dem blau- weißen Balken. Der Weg führt durch zahlreiche Felder und stößt in Höhe des Friedhofs auf eine Siedlung. Wir halten uns nun links (ohne Wandermarkierung) und laufen an Friedhof und Tennisplatz vorbei. Wenig später erstreckt sich rechts des Weges ein großer Wald. An der ersten Möglichkeit biegen wir nun nach rechts in diesen Wald hinein. Wir folgen dem breiten Waldweg bis an dessen Ende und halten uns dort links. Über einen Wiesenweg gelangen wir schnell wieder in den Wald auf einen immer breiter werdenden Waldweg. Hier beginnt der Abstieg ins Felsalbetal am Rande der Hexenklamm, einem echten Highlight unter den pfälzischen Schluchten. Auf der gesamten Strecke haben wir immer wieder die Möglichkeit die eigentliche Schlucht über kleine Pfade zu begehen. Der vor einigen Jahren noch existierende Klammweg ist nur noch Ansatzweise vorhanden. Leider hat der Zahn der Zeit an den zahlreichen Stegen zu sehr genagt.

Im Tal angekommen halten wir uns links und laufen mit dem rot-weißen Balken zur Eichelsbacher Mühle. Die Mühle ist bewirtschaftet und lädt zu einer Rast ein. Fast 4 Stunden sind wir nun schon unterwegs. >Ø<

Am Parkplatz zur Mühlengaststätte laufen wir nun rechts über die Landstraße und treffen etwas versetzt auf der anderen Straßenseite auf einen Feldweg. Diesem folgen wir wobei nach ca. 50 Meter der Wanderweg blau-weißer Balken links abzweigt. Wir biegen auch ab, doch folgen wir nicht mehr lange dieser Markierung: am Waldrand halten wir uns rechts und gelangen dadurch in das Vinninger Tal. Nun beginnt der wohl schönste Teil dieser Wanderung. Ein gut begehbarer Waldweg führt mit mäßiger Steigung bergauf, rechterhand ist stets das wiesenbehaftete Tal zu bewundern durch dessen Mitte der Vinninger Bach führt. Der Weg wird eingerahmt von zahlreichen Birken. Nur (oder überwiegend) einheimische Wanderer treffen wir auf dieser Strecke an wodurch es sehr ruhig ist. Doch wollen wir nicht zu viel davon schwärmen.

Zahlreiche Wandermarkierungen (1-4) weisen den Weg durchs Tal (doch wenn man stets in südöstlicher Richtung wandert muss man darauf nicht achten). Am Ende des Tals geht es noch einmal kurz über einen Schotterweg etwas steiler hinauf. Wir erreichen nun wieder Vinningen und stoßen direkt auf die Hauptstraße der wir rechterhand (anfänglich auch wieder mit der Markierung „blau-weißer Balken“) weiter bergauf folgen. Zu unserer linken haben wir noch die Möglichkeit einen Abstecher zum Kulturzentrum „Alte Kirche“ zu unternehmen (ausgeschildert) und das Gemäuer des über 700 Jahre alten, liebevoll restaurierten Bauwerks zu besichtigen. Über die Hauptstraße gelangen wir wieder zurück an die Haltestelle „Ortseingang“ an welcher unsere Wanderung begann (und ihr Ende nimmt). Etwas mehr als 4 ½ Stunden haben wir insgesamt benötigt.

Höhenprofil

Tourskizze

Vinningen Gerstfeldhöhe Obersimten Gersbachtal Naturfreundehaus Niedersimten Teufelsfels (Obersimten) Felsalbetal Rehmühle Kälberklamm Schelermühle Bestenberg Winzeln Stockwaldhütte Gersbach Mühlkopf Hexenklamm (Hexenfelsen) Eichelsbacher Mühle Vinninger Tal

Fehler/Ergänzung