Einige Täler am Rand der Sickinger Höhe

Von Waldfischbach durchqueren wir das Klappertal und steigen auf nach Hermersberg. Von dort führt der Weg wieder hinab ins Schauertal zur Weihermühle. Über Thaleischweiler-Fröschen und das Steinenschloss geht es wieder zurück nach Waldfischbach-Brugalben.

Wanderkarten

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Beschreibung


Am Bahnhof in Waldfischbach-Burgalben angekommen unterqueren wir zuerst die Bahngleise und kurz darauf die Bundesstraße 270 mit dem gelben Kreuz. Dieses führt uns anschließend linkerhand schnell ins Klappertal und es wird direkt ruhiger. Auf einem Rad- und Wanderweg wandern wir in nordwestlicher Richtung stetig leicht bergauf gen Hermersberg. Den Weg nach Hermersberg müssen wir hier nicht näher beschreiben da der Radweg direkt nach Hermersberg führt. Das anfangs begleitende gelbe Kreuz verlässt unseren Weg linkerhand nach wenigen Metern. Nun folgen wir der „14“ solange bis der Radweg auf die gegenüberliegende Talseite wechselt. Jetzt geht es etwas steiler bergauf. Nach weitern 5 Minuten erreichen wir den Pferdsbrunnen. Dabei handelte es sich wohl - wie der Name schon verrät - um eine Pferdetränke vergangener Tage. Heute empfiehlt sich der liebevoll hergerichtete Brunnen auf unserer Wanderung als idealer Rastplatz. Weiter gen Hermersberg wandern wir an nun der Abzweigung zum Wasserhaus vorbei. Das Wasserhaus wurde im Jahr 1905 errichtet und diente lange Zeit dem Brunnenwart als Wohnung. Wenn man möchte kann man auch hier pausieren, denn heute ist darin eine Gaststätte untergebracht.

Weiter dem Radweg nach Hermersberg folgend, stoßen wir wieder auf eine Wandermarkierung. Mit der „1“ und der „3“ erreichen wir über ein geteertes Sträßchen Hermersberg nach insgesamt etwas mehr als eine Stunde Wanderzeit.

Das Dorf selbst ist für Wanderer wenig interessant und so wandern wir schnell hindurch. Über die Wandermarkierung „1“ und „3“ erreichen wir den Ortsmittelpunkt (Kirschbergstraße mündet in „Am Wiesgässchen“; links ab in die Gartenstraße welche an deren Ende in die Hauptstraße mündet). Dort halten wir uns links Richtung Weselberg. Mit der Wandermarkierung „2“ verlassen wir nach wenigen Minuten das Dorf im Nordwesten. Wir wandern dabei immer auf dem Gehweg der außerhalb des Ortes auch als Radweg dient. Kurz hinter Hermersberg verlässt uns die Wandermarkierung „2“ gen Norden. Wir befinden uns auf der Weselberger Höhe, dem mit 426 Höhenmetern höchstgelegenen Punkt dieser Wanderung. Von hier hat man eine schöne Rundumsicht, allerdings wird die Idylle durch die nahe Straße und die ebenfalls nicht weit entfernte Autobahn 62 getrübt. Wir gehen weiter nach Norden Richtung Weselberg. An der zweiten Möglichkeit halten wir uns links und unterqueren die Autobahn. Danach halten wir uns direkt rechts und wandern für ca. 300 Meter parallel zur Autobahn. Wir biegen links ab und folgen der Markierung „W5“ (schlecht zu sehen) ins Schauertal (ist aber ausgeschildert!). Auf einem befestigten Waldweg geht es stets bergab. Nach insgesamt 2 Stunden Nettogehzeit erreichen wir die Talsohle, obwohl es danach dem Schauerbach folgend weiter leicht bergab geht.

Das Schauerbachtal (später auch Lumertal) ist ein großes Seitental des Wallhalber- Tals. Weit verzweigt sind dessen Seitentäler und bietet somit sowohl dem Wanderer als auch dem Radfahrer viel Gelegenheit sich auszutoben - und das merkt man: ist das Gebiet auch touristisch gut erschlossen, so ist es so weitläufig dass man nicht permanent ausweichen muss. Das Tal wirkt auf uns nicht einengend und gewährt dem Schauerbach stets eine breite Wiese. Zielstrebig wandern wir nun zur Weihermühle. Dabei geht es immer am Schauerbach entlang auf einem befestigten Waldweg. Auf Wandermarkierungen müssen wir nicht achten, die Mühle ist bestens ausgeschildert (Markierung „W5“). Nach 2 ½ Stunden Gehzeit erreichen wir die Weihermühle. Wer eine historische Mühle erwartet wird leider enttäuscht: hier hat die Systemgastronomie Einzug gehalten. Es gibt zwei Gaststätten und einen riesigen Parkplatz. Positiv zu erwähnen ist lediglich das reichhaltige Angebot für Kinder. >Ø<

Wir gehen schnell weiter talwärts mit den Markierungen „W1“ und „4“. Dazu müssen wir auf einer kleinen Straße wandern (allerdings geht es hier einigermaßen gemach zu). Temporär hat man auch die Gelegenheit rechts der Straße auf einem Pfad zu wandern. Wir empfehlen dies nicht bzw. nur mit einem genauen Blick auf die Karte. Die „4“ verlässt uns schon recht schnell in Richtung Höheinöd. Die Markierung „W1“ führt kurz darauf rechterhand bergauf in Richtung Herschberg. Wir erreichen wenige hundert Meter später eine Kehre. In der Kehre verlassen wir die Straße und wandern mit der Markierung „6“ (auch schwer zu erkennen!) bergauf in Richtung Thaleischweiler-Fröschen. Der Weg ist schlecht aber wir gewinnen rasch an Höhe. Schnell ist der Waldrand erreicht. Nun haben wir unser nächstes Ziel, das Thaleischweilerer Kreuz (wir nennen es einfach mal so, denn trotz längerer Recherche haben wir keinen anderen Namen in Erfahrung bringen können) im Blick. Nach insgesamt 3 ¼ Stunden Wanderzeit können wir hier eine ausgedehnte Rast einlegen: die Aussicht ist sehr lohnenswert da man von hier einen Überblick auf die gesamte Sickinger Höhe (nach Norden hin) hat. Im Süden erkennt man Thaleischerweiler- Fröschen, Höhfröschen sowie Teile von Pirmasens (leider vor allem das Industriegebiet). Nach Osten schaut man in den Pfälzerwald, allerdings ist der Blick nicht ganz so gut da der Bergrücken Richtung Höheinöd doch ein wenig die Sicht abschneidet. Ebenso sieht man Richtung Westen aus gleichem Grund recht wenig.

Nun geht es weiter auf der Höhe gen Osten in Richtung Höheinöd. Wir passieren den „Gipfel“ des Rübenbergs und genießen die Aussicht beim Wandern. Mit den Markierungen „5“ und „6“ erreichen wir über den Lenspacherhof den Ortsrand von Thaleischweiler-Fröschen (Bitte auch auf die Beschilderung achten da die Markierung sehr dürftig ist!). An der Landstraße gehen wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Fußweg bergab und treffen auf die Straße „Pfälzer Ring“. Ohne Markierung wandern wir linkerhand weiter, biegen kurz darauf in die Erlenstraße ein und erreichen an deren Ende nach 3 ¾ Stunden Wanderzeit die Grieswaldhütte. Die Hütte des PWV, OG Thaleischweiler-Fröschen wurde 1983 errichtet und ist - verglichen mit der Weihermühle - eine Oase der Ruhe.

Wir gehen nun hinter der Grieswaldhütte einen Pfad bergab (ohne Markierung ) und treffen auf die Uhlandstraße. Diese laufen wir weiter bis wir auf die Gutenbergstraße stoßen. Dort treffen wir auf die Wandermarkierung gelber Balken (den gelb-roten Balken lassen wir erst noch außen vor) welchem wir nach Nordost in den Wald folgen. Aus dem anfänglich breiten Waldweg wird in Höhe des Saufelsens ein schöner Pfad. Nach dem imposanten Felsen queren wir einen Steg (Rieslocher Klamm) und erreichen kurz darauf eine Schutzhütte. Dort treffen wir auch wieder auf den gelb-roten Balken. Mit diesem (und dem gelben Balken) geht es nun weiter zum Steinenschloss. Die Wege sind breit, lassen sich aber allemal besser begehen als die meisten bisher begangenen Wege. „Technisch imposant“ aber „landschaftlich grausam“ unterqueren wir abermals die Autobahn 62 (Schwarzbachtalbrücke) und erreichen nach 4 ½-stündiger Gehzeit die Burgruine Steinenschloss.

Die Burgruine wurde um 1100 n. Chr. Errichtet und nur etwas mehr als hundert Jahre später zerstört. Seither wurde die Ruine nicht mehr aufgebaut und zuweilen als Steinbruch missbraucht. Die Aussicht auf das Schwarzbach- / Rodalbtal ist wenig spektakulär da durch den Lärm der Straßen und die Essen der einstigen Fabriken gestört. >Ø<

Wer möchte kann hier nun die Tour beenden und am Bahnhof Pirmasens- Nord (Biebermühle) in den Zug einsteigen. Wir wollen es aber noch einmal wissen und treten den knapp 6km langen Rückweg nach Waldfischbach- Burgalben an. Hierfür müssen wir vom Steinenschloss den Pfad bergab laufen. Unten angekommen orientieren wir uns nur noch am gelb-roten Balken. Dieser leitet uns schnell am Mitfahrerparkplatz auf den Radweg nach Waldfischbach- Burgalben. Diesem folgen wir für eine halbe Stunde parallel zur Bahnstrecke und zur Bundesstraße 270 und erreichen die Moschelmühle. Von der Mühle selbst ist wenig zu sehen, es gibt aber ein Gasthaus welches zur Rast einlädt. Wir gehen rasch weiter und unterqueren bald darauf die Bundesstraße. Nun haben wir den Ortsteil Burgalben erreicht. Der gelb-rote Balken führt uns über die Hauptstraße in die Alleestraße. Dieser folgen wir halblinks bis wir nach einer scharfen Kurve auf eine Parkanlage stoßen. Der gelb-rote Balken verlässt uns rechterhand in Richtung Schwarzbachtal, dafür können wir uns nun am grün-gelben Balken orientieren. Der Wanderweg durchquert die Parkanlage an deren Ende wir wieder auf die Hauptstraße stoßen. Mit dem grün-gelben Balken geht es an der Hauptstraße weiter bis zur Bahnhofstraße. Dort müssen wir nur noch links ab und haben nach 5 ¾ Stunden Wanderzeit den Start- und Ausgangspunkt erreicht.

Höhenprofil

Tourskizze

Waldfischbach-Burgalben Bahnhof Waldfischbach-Burgalben Klappertal Pferdsbrünnchen Wasserhaus Hermersberg Weselberger Höhe Schauertal Lumertal Weihermühle Buchenwaldhöhe Thaleischweilerer Kreuz Rübenberg Lenspacherhof Thaleischweiler-Fröschen Grieswaldhütte Saufels Rieslocher Klamm Schutzhütte Rieslocher Klamm Steinenschloss

Anschlusstouren

Fehler/Ergänzung