Die geschichtlichen Schatten der Kelten

Diese Tour schwankt ein wenig zwischen den Extremen: zum einen die Stille und Ruhe auf dem Königsberg und den Wegen dorthin; zum anderen die Touristenhochburg der Hohen Loog aber auch die damit verbundene Geselligkeit. Begleitet wird die Tour des öfteren von Pumpwerken und Hochbehältern der Stadtwerke Neustadt – wohl der Wasserspeicher der Stadt. Eine gute Mischung jedenfalls.

Wanderkarten

Neustadt an der Weinstrasse ->  Wandern in der Pfalz
Kaltenbrunnertal ->  Wandern in der Pfalz
Kaltenbrunnertal ->  Wandern in der Pfalz
Koenigsberg ->  Wandern in der Pfalz
Koenigsberg ->  Wandern in der Pfalz
Koenigsberg ->  Wandern in der Pfalz
Keltenfestung Königsberg ->  Wandern in der Pfalz
Keltenfestung Königsberg ->  Wandern in der Pfalz
Keltenfestung Königsberg ->  Wandern in der Pfalz
Keltenfestung Königsberg ->  Wandern in der Pfalz
Keltenfestung Königsberg ->  Wandern in der Pfalz
Kaltenbrunnerhuette ->  Wandern in der Pfalz
Friedrichsruhe ->  Wandern in der Pfalz
Bildbaum ->  Wandern in der Pfalz
Hohe Loog ->  Wandern in der Pfalz
Hohe Loog Haus ->  Wandern in der Pfalz
Hohe Loog Haus ->  Wandern in der Pfalz
Zigeunerfels ->  Wandern in der Pfalz
Zigeunerfels ->  Wandern in der Pfalz
Zigeunerfels ->  Wandern in der Pfalz

Beschreibung


Unsere heutige Wanderung beginnen wir in Neustadt a.d. Weinstraße am Hauptbahnhof. Diesen verlassen wir in Richtung Westen, queren diagonal den Busbahnhof und laufen die Straße zwischen Saalbau und Hauptpost entlang. Anschließend geht es links über die Bahnbrücke wo wir die Straßenseite wechseln. Nun sind wir an einem Zebra-Streifen angelangt. Sofern man den benutzt gelangt man an eine Übersichtstafel des PWV. Ab dort macht es Sinn der Markierung zu folgen. Unsere Markierung ist die gelbe Scheibe die uns auf den Königsberg und nachfolgend an die Schutzhütte der „Kleinen Ebene“ begleitet. Da sich am Anfang noch eine Vielzahl weiterer Markierungen begleitet (grün-gelbes Kreuz; blau-weißer Balken; weiß-roter Balken) sollen diese von uns unbeachtet bleiben. Wir wandern weiter gen Westen, anfangs an der Bahnlinie entlang. Nach einer Weile geht es halb links den Berg hinauf. Wir gelangen ans Leibniz- Gymnasium welches in seinem Kern ein schöner Altbau aus den in dieser Region üblichen Sandsteinen ist. Störend ist nur der Anbau mit seinem Anticharme des Nachkriegsbetonbarocks. Ebenso sehenswert sind einige Denkmäler und Bauten auf dem Weg zum Gymnasium sowie die dem Gymnasium vorgelagerte Aussichtsloge (leider abgeschlossen). Nach dem Leibniz- Gymnasium geht es noch ein wenig durch den Ort. Zur rechten Seite eröffnet sich eine wunderbare Aussicht zur Wolfsburg. Die Straße mündet in einen befestigten Waldweg. An dessen Ende angelangt geht es mit der gelben Scheibe hinab ins Kaltenbrunner Tal. Bezug nehmend zu unserem ersten Ziel – dem Königsberg – machen wir nun zwar einen kleinen Umweg aber der idyllische Bachlauf entschädigt uns für die Mühen. Wir queren nach ca. 400m Tal den Bach und wandern mit der gelben Scheibe weiter. Unser Blick wendet sich wieder der Wolfsburg zu die man nun wunderbar von unten bestaunen kann. Ca. 800m Nach der „Bachquerung“ führt uns die gelbe Scheibe scharf links abzweigen hinauf zum Königsberg. Der Weg ist schmal und lässt sich wunderbar begehen. Nach ca. 500m quert ein Forstweg in der Höhe eines Pumpwerkes. Wir wandern weiter mit der gelben Scheibe. Der schmale Waldweg wird Zunehmens laubbedeckter und lässt sich dadurch etwas schwerer begehen. Vorbei an kleinen Felsgebilden erreichen wir nach ca. 1h 10 min den Königsberg auf seinem Plateau (421m ü.NN.).

Wir wandern weiter auf dem Bergrücken, vorbei an einigen aufgeschütteten Wällen aus der Hallstatt- Zeit (1200 – 475 v. Chr. ? http://de.wikipedia.org/wiki/Hallstattzeit). Der Ritterstein „Ringwall“ erinnert an diese Bergbefestigung, deren Größe sich beim Durchwandern relativ gut abschätzen lässt. Am Ende des Bergrückens halten wir uns halb links und folgen der gelben Scheibe nach links zur Schutzhütte „Kleine Ebene“. Dort angekommen wählen wir den mit der weißen Scheibe markierten Weg der uns steil hinab wieder zurück ins Kaltenbrunner Tal bringt (1h 45min; 302m ü.NN.)

Dort haben wir die Gelegenheit in der Hütte des PWV eine Stärkung zu uns zu nehmen. Diese kann man für den folgenden Streckenabschnitt gut gebrauchen, aber übertreiben sollte man es dabei nicht. Links der Hütte geht es auf einem breiten Forstweg mit dem blau-weißen Balken hinauf zur Friedrichsruhe. Der breite Weg zehrt an unseren Kräften aber nach ca. 1,25 km naht die Rettung: an der Friedrichsruhe - einem feinen Rastplatz – halten wir uns recht und wandern mit dem blau-weißen Balken weiter auf einem wunderbaren, schmalen Waldweg. Wir queren nochmals einen Forstweg ehe unser Weg an der Ostflanke des Sternbergs wieder abrupt nach links schwenkt. Nun geht es noch mal 500m weiter bergauf bis unser Weg in Höhe der Sternbergquelle von einem breiten Forstweg gekreutzt wird. Wir wandern abermals mit dem blau-weißen Balken weiter, bevor uns wenige Meter weiter dieser Forstweg wieder kreuzt. Wir halten uns auf dem Forstweg nach links (rotes Q für „Quellenwanderweg“) und lassen den blau-weißen Balken „rechts liegen“. Nach etwa 800 m gelangen wir an den Bildbaum. Von hier sind es mit der roten Scheibe“ nur noch 10 Minuten zur aussichtsreichen Hohen Loog und der gleichnamigen Hütte des PWV- Hambach (2h 30 min; 613 m. ü.NN.).

Nach einer Stärkung geht es mit der roten Scheibe für wenige Meter weiter bergab. An einer Weggabelung halten wir uns links zur Kühungerquelle die wir mit dem roten Q nach wenigen Minuten erreichen. An der gefassten Quelle kann man sich einige Minuten verweilen; zwei Tische und Bänke laden dazu ein. Von hier geht es mit der „Armbanduhr“ (weißer Balken mit schwarzem Punkt) hinab ins Tal. Wir halten uns gen Osten. Der Weg ist schmal und ist nach unserem Geschmack ein richtiger „Bergweg“. In Höhe einer Sitzgruppe beschreibt der Weg eine markante Wendung gen Norden. Etwa 1km weiter quert ein breiter Forstweg dem wir weiter gen Norden folgen. Dieser ist wieder mit dem roten Q gekennzeichnet. Nach weiteren 500 m haben wir an einer markanten Kehre die Möglichkeit einen Abstecher auf den Zigeunerfels zu machen. Wir benutzen den ausgeschilderten Pfad der uns nach 5 min auf das aussichtsreiche Felsplateau führt (3h 10 min; 355 m ü.NN.).

Von hier haben wir wiederum einen wunderschönen Blick auf die Wolfsburg, das Speyerbachtal, den Königsberg aber auch einige Teile von Neustadt sind gut zu erkennen. Auf gleichem Pfad wandern wir wieder zurück auf den Hauptweg der uns mit dem roten Q weiter in Richtung Neustadt führt. In Höhe eines Mausoleums stoßen wir auf die rote Scheibe die uns – sofern wir uns links halten – über einige Treppen an den Aussichtspunkt „Conrad-Freytag-Blick“ führt. Wir genießen die Aussicht über Neustadt und die Rheinebene. Anschließend folgend wir der roten Scheibe über einige Serpentinen weiter nach Neustadt. Der Weg führt uns instinktiv an den Hauptbahnhof. Entweder mit der Hilfe der roten Scheibe, oder wir halten uns – ausgehend vom Orteingang – an der zweiten Straße nach links. An deren Ende queren wir eine weitere Straße. Nun geht es einen schmalen Treppenweg hinab. Unten angelangt halten wir uns rechts bis wir auf die Übersichtstafel des PWV stoßen. Der Weg zurück an den Bahnhof ist nun leicht zu finden.

Höhenprofil

Tourskizze

Neustadt a.d. Weinstrasse Hbf Neustadt an der Weinstrasse Kaltenbrunnertal Koenigsberg Keltenfestung Königsberg Kaltenbrunnerhuette Friedrichsruhe Bildbaum Hohe Loog Hohe Loog Haus Zigeunerfels AP Conrad-Freytag-Blick

Anschlusstouren

  •  Auf Weinbiet und Hohe Loog (19.0km)
  •  Von Johanniskreuz nach Neustadt (36.0km)
  •  Über Weinbiet und Stabenberg (18.0km)
  •  Die Kalmit und das Hambacher Schloss (18.0km)
  •  Rietburg und Hohe Loog (22.0km)
  •  Auf die Hohe Loog (10.0km)
  •  Hambacher Schloss, Kalmit und Rietburg (29.0km)
  •  Von Annweiler nach Neustadt (33.7km)
  •  auf das Weinbiet (9.6km)
  •  Hart am Haardtrand entlang (21.3km)
  •  Auf den Spuren der Touris... (15.0km)
  •  Von Lambrecht nach Neustadt (21.1km)
  •  Von Neustadt über die Wolfsburg und Eckkopf nach Wachenheim (21.1km)

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