Im Kastanienwald von Bad Bergzabern

Diesmal führt uns unser Weg in den Kastanienwald von Bad Bergzabern. Über den Liebfrauenberg geht es zunächst am Haardtrand entlang durch eines der schönsten Weinanbaugebiete nach Gleiszellen. Von dort geht es in die tiefen Sphären des Pfälzerwaldes. Eine gigantische Schneise weist auf das Vorhandensein einer Gaspipeline hin. Über die Friedenskapelle in Birkenhördt geht es wieder zurück nach Bad Bergzabern.

Wanderkarten

Bad Bergzabern ->  Wandern in der Pfalz
Bismarckturm (Bad Bergzabern) ->  Wandern in der Pfalz
Bismarckturm (Bad Bergzabern) ->  Wandern in der Pfalz
Bismarckturm (Bad Bergzabern) ->  Wandern in der Pfalz
Bismarckturm (Bad Bergzabern) ->  Wandern in der Pfalz
AP Steinbühl ->  Wandern in der Pfalz
AP Steinbühl ->  Wandern in der Pfalz
AP Steinbühl ->  Wandern in der Pfalz
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Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Gleiszellen-Gleishorbach ->  Wandern in der Pfalz
Karlsplatz ->  Wandern in der Pfalz
Karlsplatz ->  Wandern in der Pfalz
Am Holderbild ->  Wandern in der Pfalz
Am Holderbild ->  Wandern in der Pfalz
Abtskopf ->  Wandern in der Pfalz
Abtskopf ->  Wandern in der Pfalz
Abtskopf ->  Wandern in der Pfalz
Katzeneiche ->  Wandern in der Pfalz
Silzer Linde ->  Wandern in der Pfalz
Friedenskapelle  ->  Wandern in der Pfalz
Friedenskapelle  ->  Wandern in der Pfalz
Friedenskapelle  ->  Wandern in der Pfalz

Beschreibung


Die Wanderung beginnt in Bad Berzabern am Bahnhof. Wir queren die Straße die Richtung Pleisweiler- Oberhofen führt, gehen ein Stück nach links und biegen anschließend rechts in die Königsstraße ein. Grünes Dreieck auf weißer Scheibe begleitet uns nach wenigen Metern, ist aber in der Altstadt kaum zu erkennen. Am hübsch anzuschauenden Schloss Bergzabern (erbaut im 12. Jahrhundert, zerstört durch die Franzosen 1676, anschließend wieder aufgebaut) vorbei geleitet uns die Straße gen Westen bis wir auf das Gasthaus Engel stoßen. Markant fallen dem Betrachter die Klappläden in rot-weißer Farbe auf aber auch ohne diese wäre dieses Gasthaus ein echter Blickfang. An einer T- Kreuzung angelangt folgen wir der Pfarrgasse nach links bis wir zur Marktstraße gelangen. Dort biegen wir rechs ab und gelangen nach ca. 250m auf die Bundesstraße B427. Diese folgen wir für ca. 5 Min. gen Westen bis in Höhe der Therme ein kleiner Fußgängerweg rechts abzweigt („Zum Zickzack“). Diesen gehen wir bis zur Zeppelinsstraße und halten uns dort links. Die Straße endet bald aber ein kleiner befestigter Weg steigt in den Wald. Unser erster Ziel, der Bismarckturm ist hier schon ausgeschildert. Nach etwa 200m geleitet uns die örtliche Makierung „2“ rechts abbiegend zum Bismarckturm. Dort angelangt genießen wir eine herrliche Aussicht über die Dächer Bad Bergzaberns und die Rheinebene bis hin zu Odenwald und Schwarzwald. An schönen Tagen kann man von hier sogar den höchsten Berg des Nordschwarzwaldes – die Hornisgrinde – erkennen. Bis zum Turm haben sind auf Grund des Flanierens in der Altstadt ca. 35 Minuten einzuplanen.

Nachdem wir den Turm wieder abgestiegen sind gehen wir weiter in Richtung Norden und wählen dabei den linken der beiden Wege. Dieser Weg beschreibt nach wenigen Metern einen „Linksknick“. Es geht kurz bergab und in der Senke angelangt gehen wir rechterhand den Berg hinauf. Hier findet der Wanderer ein Paradies an Kastanien sofern er diese Wanderung im Oktober beschreitet (kleine Anmerkung am Rande: rund um Bad Bergzabern sind die Wälder - besonders auf der Südseite und im Bereich mittlerer Höhen - voller Kastanienbäume). Wir gelangen nach weiteren 100m an eine Lichtung. Das Kloster Liebfrauenberg liegt zu unseren Füßen, der Durchgang ist aber durch einen Zaun verwehrt. Wir halten uns links und gehen am Zaun entlang bis wir die Fahrstraße erreichen. Diese folgen wir rechterhand zum Kloster, biegen aber nach wenigen Metern wieder links ab (in Höhe des Parkplatzes) und folgen dem Schotterweg durch das Naturschutzgebiet. Nach ca. 5 Minuten erreichen wir den Aussichtspunkt „Am Steinbühl“ mit Sicht auf Bad Bergzabern und die Rheinebene. Wir gehen den Schotterweg nun bergab durch die Wingerte bis wir an einer T- Kreuzung auf den Wanderweg „Deutsche Weinstraße“ stoßen dem wir linkerhand in Richtung Pleisweiler- Oberhofen folgen (markiert mit der Traube). (Anmerkung: Der Weinstraßenwanderweg und das weiße Dreieck begleiten uns bis nach Gleiszellen daher wird die Markierung in der Folge nicht mehr erwähnt.) Der Weg ist asphaltiert, lässt sich aber dennoch gut begehen. Nach 5 Minuten eröffnet sich eine wunderbare Aussicht auf den rebenbehangenen Zimmerberg der über Pleisweiler- Oberhofen thront. Wir halten uns rechts folgen der Markierung aber bald darauf eine steile Straße linkerhand hinab nach Pleisweiler. An der Wappenschmiedenstraße biegen wir links ab und wählen an der nächsten Kreuzung die Straße zu unserer rechten. Nach wenigen Metern biegen wir links ab in die Schlossstraße an deren Ende rechts weiter bergauf wandern (180°), Nach 2 weiteren 180° Kehren gelangen wir am Waldrand angelangt auf einen Wiesenweg der uns zur Schutzhütte Am Zimmerberg führt. Unterwegs als auch an der Schutzhütte hat man eine tolle Aussicht auf Pleisweiler- Oberhofen.

An der Schutzhütte wählen wir den Weg der uns rechter Hand bergab leitet. Inzwischen befinden wir uns wieder auf einem befestigten Weg. Nach ca. 10 Minuten erreichen wir Gleishorbach, den in der Senke gelegenen Ortsteil von Gleiszellen- Gleishorbach. Wir wandern weiter auf dem Weinstraßenwanderweg durch die Schlemmergasse bis wir an der Kreuzung zur Hauptstraße an einen schönen Brunnen gelangen. Der Hauptsraße folgen wir nach rechts bis wir nach 100m an die Lettengasse gelangen. Hier geht es nun linkerhand den Berg hinauf zur Dynosius- Kapelle. Inzwischen befinden wir uns im Ortsteil Gleiszellen. Wir wandern um die Kapelle herum und biegen dort in die Dynosiusstraße ein. Dieser folgen wir bis wir zur Winzergasse gelangen. Auf ca. 200m laden Weinstuben in reichlich geschmückten Fachwerkhäusern zum Verweilen ein - der richtige Zeitpunkt sich mit einem isotonisch wirkenden Federweißen (oder Schorle) zu stärken. Bis hierher ist man ca. 1,5 Stunden unterwegs.

Wir wandern für wenige Meter nun den Weinstraßenwanderweg weiter bis wir zur Kirchbergstraße gelangen. Dort gehen den Hatzelberg hinauf. Es empfiehlt sich in Höhe der Sandsteinskulptur ein kleiner Abstecher in den Wingert, da man vor hier einen tollen Ausblick auf die Burgruine Landeck und Klingenmünster erspähen kann. Zurück an der Kirchbergstraße gelangen wir nun in den Ortsteil Hatzelberg (der eigentlich gar kein selbstständiger Ortsteil ist è siehe Links). Wo die Straße eine markante Kurve beschreibt folgen wir dem weiß- blauen Balken kurz geradeaus und gehen anschließend linkerhand in den Wald. Über einen breiten, monotonen Waldweg wandern wir immer dem weiß-blauen Balken folgend stetig bergauf. Der Weg wird zusehens breiter und die Schneise im Wald lässt nur die Vermutung zu, dass hier parallel eine Gaspipeline verlegt wurde. Endlich sind wir an einer Kuppe angelangt. Hier lohnt der kurze Blick zurück auf die Rheinebene wobei der Sichtradius über die breite der Schneise nicht hinaus ragt. Nun geht es bergab bis wir nach wenigen Minuten den Karlsplatz erreichen. Hier laden gleich zwei Schutzhütten zur Rast ein (eine direkt an unserem Waldweg, eine rechterhand, wenige Höhenmeter unter unserem Wanderweg. Am Karlsplatz kreuzt die Markierung „Armbanduhr“ (schwarzer Punkt auf weißem Balken) der den Wanderer direkt nach Bad Bergzabern geleitet. Wir folgen aber weiter der Markierung weiß-blauer Balken in Richtung Silzer Linde und Abtskopf. Ab hier sollte man aber den Kilometerangaben wenig Beachtung schenken. Besonders treffend ist diese Aussage Am Holderbild wo unser nächstes Ziel - der Abtskopf - mit 2,5 km Entfernung ausgezeichnet ist (es dürfte sich dabei um etwa 1km handeln). Am Holderbild verlassen wir den weiß-blauen Balken und folgen dem breiten Waldweg nach rechts in Richtung Silz und Abtskopf. Der Weg geht wenige Meter leicht bergauf. Wir stoßen nun wieder auf die Gaspipeline und folgen dem Weg erst links, wenige Meter später wieder nach rechts. Ein steiler, grasbewachsener Weg führt uns nun zu unserer linken Seite auf den Abtskopf (Markierung „24“, allerdings ist das Schild etwas versteckt). An einer kleinen Kreuzung wandern wir mit der „25“ weiter bergauf, dem Weg einer Kehre folgend bis wir die Hochebene erreichen. Etwas verdeckt geht es hier auf einem kleinen Pfad weiter der uns nach ca. 1 Minute zur Schutzhütte auf dem Abtskopf führt. Die auf den Wanderkarten aufgezeigte Aussicht lässt sehr zu wünschen übrig (lediglich eine kleine Schneise gewährt den Ansatz einer Aussicht gen Norden in Richtung Trifels). Allerdings ist dieser Ort sehr empfehlenswert, da er abseits der viel begangenen Wanderwege liegend der Wanderung die notwendige Spiritualität verleiht. An diesem Punkt anbelangt ist man in etwa 2,75 Stunden unterwegs gewesen.

Nun geht es steil bergab bis wir auf einen breiten Wanderweg stoßen. Wir wandern weiter gen Westen bis wir nach wenigen Minuten auf den Wanderweg mit dem weiß-blauen Balken gelangen. Wir wandern eben weiter Richtung Silzer Linde auf einem breiten, gut begehbaren Waldweg. Dabei kommen wir an der Katzeneiche vorbei, einem beeindruckenden Baum der mitten in einer Wegkreuzung steht. Nach insgesamt 3,25 Stunden Wanderzeit erreichen wir die Silzer Linde die nicht weniger beeindruckend bei einer markanten Wegkreuzung steht. Hier lädt eine Schutzhütte zum Verweilen ein.

An der Silzer Linde folgen wir zur linken der Beschilderung in Richtung Friedenskapelle („Friedenskapelle 20Min.“) Der Weg verläuft parallel zum mit dem blauen Kreuz markierten Wanderweg der den Wanderer direkt nach Bad Bergabern führt. Nach etwa 5 Minuten folgen wir einem kleinen Steig rechterhand (Kapelle ausgeschildert) bis wir auf einen breiten Waldweg gelangen. Nun geht es links weiter bis wir nach wenigen hundert Metern an die erst 1994 errichtete Friedenskapelle gelangen. Die Kapelle ist von April bis Oktober geöffnet und lädt den Wanderer zur Andacht ein. Vor der Kapelle bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf Birkenhördt. Das Dorf liegt malerisch zwischen den Bergen der südlichen Haardt am Erlenbach.

An der Kapelle geht es einen steilen Weg bergab in Richtung Erlenbach (nicht markiert). Nach zahllosen Kehren stoßen wir auf einen breiteren Waldweg. Hier laufen wir für 20 Meter in der gleichen Richtung weiter bevor scharf nach links dem Weg bergab nach Birkenhördt folgen. An einer weiteren Kreuzung angelangt halten wir uns rechts und stoßen bald darauf auf die ersten Häuser. Folgen wir dem Weg weiter bergab stoßen wir direkt auf die Kirche und erreichen wenige Meter weiter die Bundesstraße 427. Wir halten uns links und bleiben auf dem Gehweg in Fahrtrichtung links (auf der anderen Seite gibt es nämlich zeitweise keinen Gehweg). Am Ortsausgang queren wir die Bundesstraße und wandern auf dem Radweg weiter Richtung Bad Bergzabern. Ab hier begleitet uns der gelbe Balken bis in den Kurpark in Bad Bergzabern. Anfangs wandern wir auf dem Radweg (ist nicht wirklich schön zumal sich der Radweg in unmittelbarer zur Bundesstraße befindet und keinerlei Bäume Lärmschutz bieten). Aber nach 15 Minuten verläuft parallel zum Radweg ein Wanderpfad direkt am Erlenbach entlang dem wir dem Radweg gerne vorziehen (gelber Balken). Auch ist man hier durch die Bäume besser vorm Lärm der parallel verlaufenden Bundesstraße geschützt. An der Augspurger Mühle lädt eine Wassertrete zum Kneipen ein. Nach weiteren 250m queren wir die Straße nach Böllenborn und wandern rechts des Kurtalweihers weiter in Richtung Bad Bergzabern. Auf die zahlreichen Wandermarkierungen brauchen wir nicht mehr zu achten, der Instinkt treibt uns immer weiter Richtung Therme. Dort anbelangt können wir dem Weg in Richtung Bahnhof folgen, den wir zu Beginn der Wanderung in umgekehrter Richtung begingen. Nach 4,75 Stunden sind wir an unserem Ausgangspunkt wieder angekommen.

Höhenprofil

Tourskizze

Bad Bergzabern Bahnhof Bad Bergzabern Bismarckturm (Bad Bergzabern) AP Steinbühl Pleisweiler-Oberhofen Schutzhütte am Zimmerberg Gleiszellen-Gleishorbach St. Dionysius Karlsplatz Karlsplatz Karlsplatzhütte Schutzhütte am Karlsplatz Am Holderbild Abtskopf Schutzhütte auf dem Abtskopf Katzeneiche Katzeneiche Silzer Linde Silzer Linde Schutzhütte Silzer Linde Friedenskapelle Birkenhördt Kurpark Bad Bergzabern

Anschlusstouren

Fehler/Ergänzung