GEO-Caching - Das letzte Gefecht

Der industrielle Resourcenhunger hat weite Teile unseres Planeten bereits von höherem Leben bereinigt. Regenwälder werden abgeholzt. Ozeane leer gefischt. Ölförderung und Bergbau sind bereits in Arktis und Antarktis vorgedrungen. Die allerletzten Reste der Natur befinden sich noch irgendwo dazwischen. In kleinsten Nischen, letzten Parzellen ungenutzten oder zeitweise stillgelegten Flächen zwängen sich noch einige wenige Lebensreste. In kleinen Erdlöchern, Rissen in Sandsteinfelsen, Baumstümpfen einst stolzer Eichen versteckt sucht es Deckung um vielleicht nach der nächsten großflächigen Selbstreinigung dieses Ökosystems wieder eine Neue Chance zu nutzen.
Aber es sieht tatsächlich so aus, als könnte der Mensch sogar diese letzte Überlebensstrategie durchkreuzen. Als Teil des großen "Plans zur vollständigen Vernichtung aller Arten" hat der Mensch begonnen auch diese Refugien anzugreifen. Man nennt es GEO-Caching. Die weltweite Vernetzung durch das Internet hat zu einer Generalmobilmachung sämtlicher Gesellschaften beigetragen. Ziel dieser Bewegung ist es großflächig, durch den Einsatz möglichst vieler Helfer alle Verstecke, Refugien und Rückzugsgebiete der Naturreste aufzuspüren und der restlichen Öffentlichkeit bekannt zu machen. In großen Datenbanken wird das Wissen über diese Orte gesammelt und zur weiteren Verarbeitung bereit gehalten. Das amerikanische Militär hat für diese großangelegte Säuberungsaktion die Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Das "Global Positioning System" (GPS) ermöglicht die genaue Lokalisierung der Orte sowie die effiziente Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe der Daten. Ist ein solcher Ort erst gesäubert und im System, wird er regelmäßig von sogenannten Caching-Einheiten aufgesucht um ein erneutes Einnisten von Leben zu verhindern. Die effiziente Aufteilung dieser Mammutaufgabe auf die gesammte Bevölkerung hat dies erst ermöglicht. Es stehen gute Chancen, dass in wenigen Jahren der Endsieg gelingen kann. Optimisten sehen ihn bereits in greifbarer Nähe!
Wir werden die Entwicklung weiter verfolgen!

Euer Palatina GEO-Caching Team