GEO-Trashing - Die Lösung unseres Müllproblems?

Vor wenigen Jahren noch undenkbar, mittlerweile Volkssport. Wer hätte gedacht dass sich so viele Freiwillige finden, die sich selbstlos bereit erklären das Müllproblem unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft durch persönlichen Einsatz zu lösen. Einige Mülldeponien mussten bereits geschlossen werden, andere meldeten Kurzarbeit an. Müllheizkraftwerke (MHKW) müssen mit alternativen Brennstoffen wie etwa Bücher aus den schon lange überflüssig gewordenen Bibliotheken befeuert werden. "Wir bekommen einfach nicht mehr genügend Müll zusammen! Ohne die Zufeuerung von konventionellem Brenngut müssten die Kraftwerke abgeschaltet werden" - so ein Mitarbeiter des MHKW Johanniskreuz. Aber was hat das ganze mit diesen Technik-Spielzeug-Junkies zu tun, die mit sturem Blick auf Ihr Navigationsgerät sämtliche Natur- und Kulturlandschaften durchstreifen?
Abertausende Freiwillige, zusammengeführt durch das Internet haben sich des Müllproblems abgenommen. Der Plan sieht folgendermaßen aus: Jeder Partizipant der Bewegung nimmt einen Teil des zuvor in langjähriger, mühevoller Konsumarbeit zusammengetragenen Mülls und Versteckt Ihn irgendwo im Nirgendwo, wo er betimmt niemals jemanden stören wird. An diesem Platz wird der Müll dann zunächst sich selbst überlassen und der natürliche Zersetzungsprozess kann unmittelbar beginnen. Die Position des "deponierten" Mülls wird aufgenommen und katalogisiert. Wieder zurück im warmen Zuhause werden die Daten, angereichert mit Zusatzinformationen dem globalen Mülldaten-Sammelsystem zugeführt. Dadurch werden nun andere Partizipanten in die Lage versetzt, die Position der "Zersetzungs-Zelle" aufzusuchen und sich über den Zustand der Mikro-Deponie zu informieren. So bleibt alles unter vollständiger Kontrolle durch das Kollektiv. "Auch ein Abbruch des Zersetzungsvorganges und die Rückführung in den Konsumkreislauf ist jederzeit möglich." - so ein anerkanntes Mitglied der GEO-Trasher Gemeinde. Sogar Problemabfälle wie beispielsweise Altbatterien oder Öle und Lacke können auf diese Weise kontrolliert der Umwelt zurückgegeben werden und bleiben so auch zukünftigen Generationen als Rohstoffe erhalten. Aufgrund des anhaltenden Erfolgs des GEO-Trashing als alternative Müllentsorgung erwägt zur Zeit sogar die Politik eine Spezialausbildung für Atom-Trasher, die das Atom-Müllproblem einer endgültigen Lösung überführen sollen. "Die Möglichkeiten unserer großartigen Natur sind noch lange nicht ausgereizt!
Wir können froh sein, dass wir noch so viel Natur übrig haben, ansonsten würden wir jetzt ziemlich alt aussehen." - so der Ortsbürgermeister einer Modell-Gemeinde die sich der Förderung des GEO-Trashings zur Müllentsorgung seit der ersten Stunde verschrieben hat. "Wenn wir uns alle zusammen des Problems annehmen, haben wir nochmal die Chance das Blatt zu wenden!"
Diesen Worten bleibt wirklich nichts mehr hinzuzufügen! Also dann weiter so und allzeit gutes Trashen zusammen!

Eure Palatina Trashing Guys