Über uns

Hinter dem Namen "Palatina Walking Boys" verbirgt sich eine Gruppe naturverbundener Mit-zwanziger mit Hang zu einem fatalistischem Weltbild...Doch das war nicht immer so......gelangweilt von den arteigenen Angeboten der aus Vergnügungssucht gewachsenen Konsumgesellschaft, suchten wir nach Alternativen dem Trend der allgemeinen Volksverdummung entgegen zu treten und fanden Selbstverwirklichung fernab unserer Zivilisation. Verfolgt von grenz-debilen Werbespots und seichter Musik, Primatenpolitik, Oberflächlichkeit und Intoleranz (...und der Furcht vor internationalem Top-Terrorismus...) blieb uns nur noch die Flucht in die letzten Winkel der dennoch bereits von Menschenmaterial infiltrierten Natur, die uns umgab.

Endlich, verschont von vorgefertigten Meinungen und von voll-professionellen Spaßmachern, entdeckten wir eine reinere Form der Selbstfindung. Nach ersten unbeholfenen Ausflügen auf Wegen ins Nirgendwo geschah es... eine Art rückläufige Evolution, respektive ein umgekehrter Darwinismus begann in uns zu keimen. Beflügelt von der Vorstellung endlich einer Differenzierung greifbar nahe zu sein, nahm die Mitose in unseren Köpfen plastische Züge an. Endlich die ersehnte Abspaltung von der dekadenten Mutterzelle, ein Abkot-vorgang in sozialer Form, Gesellschaftliche Osmose, die Abnabelung der Erneutgeborenen,

sie schien vollzogen.

Und dennoch: das perfekte Glück war nur ein Trugbild anfänglichen Optimismusses. Allzu schnell erkannten wir, das es keine Orte mehr frei vom Virus Zivilisation gab. Es hatte bereits die letzten Winkel unserer Umgebung infiziert. Dieser Sub-Optimalen Entwicklung begegneten wir mit einer angebracht dimensionierten Portion Fäkal-Humor, der einem postpubertärem Zwangsvulgarismus Geburtshilfe leistete. Alea iacta sunt. Ausweg konnte nur noch erneute Anpassung an die veränderte Situation sein. So begann unter dem Mantel einer Resozialisierung unser Weg zurück in das eiternde Rectum einer an Ignoranz und Scheinheiligkeit erkrankten Möchtegern-Kultur. Am Ende begannen wir sogar entgegen unserer anfänglichen Überzeugung Kleidung zu tragen und uns ,wenn auch unbeholfen, wieder der deutschen Sprache zu bedienen.

Diesem traurigen aber unabwendbaren Ereignis trugen wir soweit es in unserer Macht stand Rechnung. Leider wurden unsere halbherzigen Versuche oft missverstanden und wir fanden uns abgestempelt und vorbeurteilt wieder... Das Warten auf den ersehnten Ausscheidevorgang eröffnete uns die Erkenntnis der Hilflosigkeit gegenüber der Existenz, in deren Fänge wir uns nun apathisch und desillusioniert begaben...

...und das ist alles was wir darüber sagen können...

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